Bachblüten Rock Rose

Bachblüten-Therapie und neue Blütenessenzen

Sicher kennen Sie auch die meist abfälligen und negativen Kommentare über Blütenessenzen: “Bach Blüten nehmen und dran glauben!” Manchmal hat sich der weit verbreitete Einsatz von Blütenessenzen tatsächlich etwas skurril entwickelt. So gibt es inzwischen sogar Gummibärchen und Badesalz mit Bachblüten. Das lässt sich sicher auch damit erklären, dass viele Menschen gute Erfahrungen mit den Blütenessenzen gemacht haben.

Im Laufe der Jahrzehnte ist aber auch ein riesiger Markt an esoterischen Büchern und Betrachtungen der Blütenessenzen entstanden. Dieser Umstand ist wohl einer der Gründe, weshalb die ursprünglich bodenständige Bach-Blüten Therapie heute so stark polarisiert.

Was sind eigentlich Bachblüten und Blütenessenzen?

Der englische Arzt und Homöopath Dr. Edward Bach (1886-1936) hat anfangs im Bereich der Homöopathie geforscht.  Später setzte er sich auch aufgrund einer eigenen schweren Erkrankung mit den seelischen (psychosomatischen) Hintergründen von Krankheiten auseinander. Durch Beobachtung fand er ein System verschiedener negativer Gemütszustände bei sich selbst und seinen Patienten. Mit seinen stark ausgeprägten intuitiven Fähigkeiten entdeckte er Blütenpflanzen (und ein heilendes Wasser), mit deren Zubereitung (Essenzen) er die Krankheiten seiner Patienten über deren seelische Auslöser erfolgreich behandeln konnte.

Die ursprüngliche Bachblüten-Therapie

Als pragmatischer Mediziner hat er während seiner Praxistätigkeit immer wieder entschieden, welche Blütenessenzen sich im Praxisalltag bewährt haben und welche nicht. Die bewährten Essenzen her er in ein System gebracht, die ursprüngliche Bachblüten Therapie.

Durch den großen Erfolg, Stimmungslagen und negative Gemütszustände erfolgreich behandeln zu können (und das ohne Nebenwirkungen), haben sich die Bachblüten weit verbreitet. 

Später wurden weltweit neue Blütenessenzen entwickelt, unter anderem auch die von mir ebenfalls sehr geschätzten Findhorn Essenzen. Hierbei handelt es sich um schottische Blütenessenzen.

Alles Placebo, oder?

Zu Beginn einer Bachblüten-Therapie findet ein ausführliches therapeutisches Gespräch über die Gemütslage des Patienten statt. Während des Gesprächs finden Therapeut und Patient Klarheit über momentan vorhandene negative Seelenzustände, die eine Veränderung benötigen. Im Anschluss wählt der Therapeut bis zu 5 Blütenessenzen aus. Diese werden dem Patienten als Mischung zur Einnahme verordnet.

Natürlich ist das therapeutische Gespräch für viele Menschen bereits ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung: Man wird sich über die eigenen Konfliktmuster bewusst. Manch Skeptiker sieht auch hier die einzige Wirkung der Therapie.

Dennoch berichten viele Patienten, dass sie nach der Einnahme der Blütenessenzen eine positive Veränderung ihrer Körperempfindung beobachten könne. Eine Veränderung der negativen Gefühls- und Verhaltensmuster wird durch die Einnahme erleichtert.

Bach-Blüten und Blütenessenzen lassen sich interessanter Weise auch sehr erfolgreich bei Haustieren einsetzen zur Unterstützung bei Krankheiten, körperlichen Beschwerden und Verhaltensauffälligkeiten.

Der Stand der Dinge

Heute setzen Therapeuten, Ärzte und Psychologen weltweit Bachblüten und andere Blütenessenzen ein, um Heilungsprozesse zu unterstützen.

Zwar eignet sich die Anwendung auch für die Selbstbehandlung von alltäglichen Unpässlichkeiten. Doch ihr Potenzial liegt wesentlich tiefer. Dr. Edward Bach konnte mit Hilfe der Blütenessenzen den Heilungsprozess von ernsten Erkrankungen mit psychosomatischem Hintergrund erfolgreich unterstützen. Das war sicher auch seine Grundmotivation.

Für mich hat die Bachblüten-Therapie wenig mit Flower-Power zu tun.

Sie bieten eine gute Möglichkeit, die Entwicklung bei seelischen Konfliktsituationen zu unterstützen und somit die Selbstheilung zu verbessern.

Gerade bei chronischen Erkrankungen hat sich die komplementäre Behandlung mit Bachblüten sehr bewährt.

 

 

Titelbild: Anne Burgess / Common Rock-rose (Helianthemum nummularium)

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