Medizinische Blutegeltherapie in München

Geschichte der Blutegeltherapie

Die Therapie mit Blutegeln hat eine lange Tradition. Bereits der römische Arzt Galen von Pergamon (129-199 n.Chr.) behandelte systematisch auf Grundlage der Vier-Säfte-Lehre mit Blutegeln. Die Therapie selbst ist aber wesentlich älter und geht weit in die menschliche Frühgeschichte zurück. Die Therapie spielte in und außerhalb Europas immer eine bedeutende Rolle in der Medizin und das bis in unsere heutige Zeit.    

Anwendungsbereiche der Blutegeltherapie

  • Arthrose und Gelenksentzündung (Arthritis)
  • Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis)
  • Epicondylitis  („Tennisellenbogen“)
  • Kalkschulter (Tendinosis calcarea)
  • Rückenschmerzen
  • Schmerzsyndrome der Wirbelsäule
  • Hörsturz
  • Tinnitus
  • Otitis Media (Mittelohrentzündung)
  • Periphere Durchblutungsstörungen
    pAVK (periphere arterielle Verschlusskrankheit)
  • Herpes Zoster (Gürtelrose)
  • Unterstützende Therapie:
    innere entzündliche Erkrankungen
  • Unterstützende Behandlung bei Depression
  • Krampfaderbeschwerden
  • Besenreiser
  • Rheumatische Erkrankungen:
    • Rheumatoide Arthritis
      (rheumatische Gelenksentzündung)
    • Fibromyalgie

Was passiert bei der Behandlung mit Blutegeln?

Wir verwenden in der Praxis ausschließlich medizinische Blutegel der Gattung Hirudo medicinalis und Hirudo verbana. Wir beziehen unsere Blutegel von der Blutegelzucht Biebertal. Nur diese und wenige andere besitzen die heilungsfördernden Inhaltsstoffe im Speichel. Während der Therapie wird eine kleine Anzahl Egel (2-6) angesetzt. Diese saugen ca. 1-1,5h lang an der entsprechenden Stelle Blut und geben Ihre blutgerinnungs-, schmerz- und entzündungshemmenden Substanzen ins Gewebe ab. Im Anschluss lassen sich die Tiere abfallen und werden abgenommen. Die Wunde wird entsprechend versorgt und blutet tröpfchenweise nach. Dieser Effekt ist bei der Behandlung gewünscht: Schwellungen werden abgebaut und entzündungsfördernde Stoffe ausgeschieden. Die verwendeten Blutegel werden nur ein einziges Mal eingesetzt, somit ist die Gefahr der Infektion mit blutübertragbaren Krankheiten nicht gegeben. Die Tiere werden zu diesem Zweck direkt vor der Behandlung von einer Blutegelfarm bezogen und sind keimarm. Die Behandlung ist schmerzarm - etwa vergleichbar mit Brennesseln auf der Haut.

Was passiert nach der Therapie?

Die kleinen Ansatzstellen werden mit saugstarkem Verbandsmaterial versorgt, die winzigen Bissstellen bleiben meist noch ca. 12h offen und geben weiter Blut in kleinen Mengen ab, danach schließt sich die Wunde. Noch während dieser Zeit erleben viele Patienten ein deutliches Hochgefühl. Sie fühlen sich einfach fit. Die versorgte Stelle sollte am nächsten Tag ruhig und hoch gelagert werden.

Ist die Blutegeltherapie gefährlich?

Jede invasive Therapie (wie z.B. auch Injektionen oder Akupunktur) birgt grundsätzlich das Risiko von Infektionen in sich. Wenn Sie die Wunde gut versorgen (lassen) sind Komplikationen selten. Im Moment werden die Inhaltsstoffe des Blutegels im einzelnen erforscht. Medizinische Blutegel gelten heute rechtlich als Medikament. In der Praxis ist die Blutegeltherapie eine wertvolle Hilfe und ein Verfahren, das sich nicht umsonst über die Jahrtausende in der Medizin erhalten konnte.

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