Hintergrundwissen zur Eigenbluttherapie

Das Blut

Blut ist Nährstofflieferant für unsere Zellen, ist Transportmittel für verschiedenste Botenstoffe und Stoffwechselprodukte; es reguliert unsere Körpertemperatur, sorgt dafür, dass unsere Zellen mit Sauerstoff versorgt werden, transportiert Schlacken- und Giftstoffe ab, damit sie in den Organen umgewandelt, gebunden, gelöst und ausgeschieden werden können. Es sorgt dafür, dass unsere körpereigene Abwehr funktionieren kann, es bietet Schutz und Abwehr gegen Fremdkörper und Krankheitserreger. Blut sorgt mit einem genialen System dafür, dass Verletzungen behoben und Blutverlust gestoppt wird. Sämtliche körperlichen Regulationskreise sind von einer gesunden Blutversorgung abhängig. Kurzum - ohne Blut geht gar nichts im Körper!

In früheren Zeiten sah man Blut nicht einfach als eine austauschbare Körperflüssigkeit, Blut war gleichbedeutend für das Leben. Manche gingen davon aus, dass Blut das Leben selbst in sich trug. Ganz unlogisch ist diese Sichtweise nicht, bedeutet doch der Verlust des Blutes den Verlust des Lebens. Man sah in der weiblichen Menstruation einen wichtigen natürlichen Vorgang- eng verbunden mit der Fruchtbarkeit und mit der Zeugung des Lebens. Man sah Krankheit als Folge von vergiftetem Blut und umgekehrt giftiges Blut als Ursache von Krankheit. Dies sind einige der Urideen des antiken Medizin.

Was ist Eigenbluttherapie?

Eigenbluttherapie ist eine sehr alte Therapiemethode und war bereits im alten Ägypten und im antiken China in abgewandelter Form bekannt. Wirklich populär wurde sie bei uns in Deutschland durch den Berliner Chirurgen August Bier, der gezielt nach Reiztherapien forschte, um Abwehrkräfte und natürliche Heilungsabläufe im Körper zu stärken.

Unter Eigenbluttherapie versteht man heute die Rückführung von Blut in den Körper zu therapeutischen Zwecken. Meist wird dabei eine kleine Menge Blut aus der Vene entnommen und unverändert oder in Kombination mit einem Arzneimittel in den Muskel oder unter die Haut zurückinjiziert.

Was passiert dabei? Die körpereigene Abwehr wird stimuliert, der Körper erkennt das Blut an der falschen Stelle und es wird abgebaut, dabei werden körpereigene Abwehrkräfte stimuliert und aktiviert. Man gibt dem Körper einen sanften, unspezifischen Reiz, der ihn befähigt Krankheiten gründlicher auzuheilen.

Bei welchen Krankheiten hat sich die Eigenbluttherapie bewährt?

Typische Indikationen sind Allergien, Infektanfälligkeit, chronische Hauterkrankungen wie Neurodermitis (atopisches Ekzem), Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis), wiederkehrende Harnwegsentzündungen, chronische Erschöpfungszustände, Schlafstörungen und Impotenz, aber auch eine Vielzahl anderer Erkrankungen.

Wie wird eine Eigenbluttherapie durchgeführt?

Eigenblutbehandlungen werden in einer Folge von ca. 10-15 Behandlungen in regelmäßigem Abstand durchgeführt, bei chronischen Erkrankungen im Anschluss mit Auffrischungen. Die genaue Vorgehensweise ist dabei individuell und vom spezifischen Krankheitsbild abhängig. Ich gebe Ihnen gerne Auskunft über den genauen Ablauf im Einzelfall.

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