Burnout

Bei einem Burnoutsyndrom handelt es sich um einen Zusand kompletter geistiger und emotionaler Erschöpfung und Ausgebranntseins. In späteren Phasen kommt es zu psychosomatischen Erkrankungen (Krankheiten, die Auslöser und Manifestation im seelischen und körperlichen Bereich haben), Depressionen, verstärkter Aggressivität, Suchtgefährdung bis hin zur Suizidalität (Selbstmordgefährdung).

Frühe Symptome und Warnsignale:
  • chronische Müdigkeit
  • Distanzierung von der Arbeit
  • körperliche Beschwerden (z.B. höhere Anfälligkeit für Infektionskrankheiten, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Tinitus (permanentes Ohrgeräusch), Blutdruckschwankungen, Schwindel)
  • psychische Veränderungen (permanente Uruhe, Gereiztheit, Unfähigkeit zum Abschalten, innere Leere, Angst, Langeweile, Verzweiflung, Resignation, Sinnlosigkeitsgefühle)
  • kognitive Leistungseinschränkungen (Konzentrationsstörungen, Leistungsverlust, Entscheidungsunfähigkeit)
  • Verhaltensänderungen (Genussmittelmissbrauch- zu viel Kaffee, Alkohol, Nikotin, sozialer Rückzug)
Die Krankheitsphasen sind fließend und schleichend und werden von den Bertroffenen oft erst realisiert, wenn die Erkrankung bereits fortgeschritten ist. In frühen Phasen lässt sich durch Umstellung bzw. Verbesserung der Lebensumstände und bewußtes Entgegensteuern Schlimmeres abwenden. Dabei ist es wichtig, die eigenen Ressourcen aufzubauen und zu pflegen. Wonach fühlt man sich erholt, befreit, in seinen Energien wieder aufgetankt? Als Maßnahme gegen Dauerstress kann es sehr hilfreich sein, die „Kraftquellen“ zu erweitern und diejenigen Erholungsstrategien aufzugreifen, die bei einem selbst am besten und langfristig am „tiefsten“ wirken. Dazu gehört es auch die ideale Balance zwischen Arbeit und Erholung zu finden, was bei jedem unterschiedlich ausgeprägt ist.

Jeder Spitzensportler braucht zwischen den Wettkämpfen Erholungsphasen, da er ansonsten Trainingsverletzungen riskiert. Als Faustregel für Marathonläufer gilt: für jeden gelaufenen Wettkampfkilometer sollte das anschließende Training einen halben Tag lang stark reduziert werden (ca. 3 Wochen bei 42km). Analog sollte man für intensiv Berufstätige bei starker psychischer Belastung fordern: 2 Arbeitstage mit hohen psychischen Belastungen rechtfertigen einen halben Arbeitstag mit stark reduzierter Aktivität bzw. gezielter Erholung, da andernfalls die Leistungsfähigkeit auf Dauer Schaden nimmt. Nette Forderung, aber unrealistisch? Dazu lässt sich nur sagen: permanentes Ignorieren körperlicher und psychischer Grundbedürfnisse führt früher oder später hundertprozentig zum körperlichen und/oder seelischen Zusammenbruch. Wer das nicht ignorieren will muss sich vorher um einen ansprechenden Ausgleich kümmern.

Ansatzpunkte sind:
  • gezielt spontane Erholung suchen
  • Zufriedenheitserlebnisse schaffen (in Hobbies, Freizeit, Aktivität)
  • regelmäßig Sport treiben
  • gesunde Ernährung (die richtigen Vitalstoffe, hochwertiges Essen, bewußtes Genießen)
  • Beziehungen pflegen
Burnout ist eine ernstzunehmende Erkrankung. die im späteren Stadium professionelle Hilfe von mehreren Seite her benötigt.

Man kann das Burnoutsyndrom, wenn es frühzeitig bzw. präventiv behandelt wird, durch eine entsprechende Therapie effektiv verhindern. Die homöopathische Behandlung kann hier gute Dienste leisten, wenn der Partient aktiv mitarbeitet. Ich werde sie gerne eingehend beraten, welche Möglichkeiten es für mich als Heilpraktiker gibt, klassische Homöopathie beim Burn-Out-Syndrom gezielt und wirkungsvoll einzusetzen.
Heilpraktiker Roger Honikel

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