Irisdiagnostik und Typenlehre

Die naturheilkundliche Typenlehre hinter der Irisdiagnostik

Die Irisdiagnostik ist Bestandteil der traditionell europäischen Medizin. Hier haben wir die Möglichkeit, die individuelle Gesamtkonstitution als Summe von Konstitution, Disposition und Diathese unseres Patienten in der “Landkarte im Auge festzustellen”.

Viele Generationen von alten Medizinern und Heilpraktikern haben sich intensiv mit der Typenlehre auseinandergesetzt. Sämtliche alten, traditionellen medizinischen Systeme haben immer wieder bestimmte Grundtypen mit ähnlichen Grundschwächen und entsprechenden Krankheiten beobachten können. Dies ist nicht nur in der traditionell europäischen Medizin (TEM) bekannt, sondern auch in der traditionell chinesischen Medizin (TCM), dem Ayurveda und vielen anderen Systemen. 

Die Einteilung eines Patienten in einen dieser Grundtypen ist immer nur eine Tendenz. Wenn man die typischen Eigenschaften und körperlichen Reaktionsmuster abfragt, bestätigt sich das aber oft sehr präzise im Praxisalltag.

Die Konstitution

Unter der Konstitution versteht man die Gesamtheit der ererbten Anlagen eines Menschen.

Wir unterscheiden drei Konstitutionen:

  • Lymphatische Konstitution
  • Hämatogene Konstitution
  • Mischkonstitution

Die lymphatische Konstitution

Menschen mit lymphatischer Grundkonstitution reagieren bei vielen Krankheitsprozessen verstärkt über das Lymphsystem. Sie neigen zu hohem Fieber, Allergien und einem sehr stark reagierenden Immunsystem.

Häufig sind die Schleimhäute (egal ob in Nase, Lunge, Magen, Darm, Urogenitaltrakt) betroffen. Rheumatische Erkrankungen sind nicht selten.

Die hämatogene Konstitution

Der hämatogene Grundtyp neigt zu Problemen bei der Entgiftung des Körpers. Er besitzt häufig eine Neigung zu Erkrankungen des Stoffwechsels. Hier achten wir auch immer darauf, dass kein Mangel an Mineralstoffen und Spurenelementen vorliegt.

Die Entgiftungsorgane des Körpers sollten hier unterstützt und die Ernährung optimiert werden.

Die Mischkonstitution

Hier handelt es sich um einen Mischtyp mit lymphatischen und hämatogenen Eigenschaften.

Oftmals spielen dann Probleme im Leber-Gallensystem und Enzymschwächen im
Verdauungstrakt eine Rolle. Der Mischtyp neigt zu einem unausgewogenen
Mineralstoffhaushalt und manchmal auch Autoimmunerkrankungen.

Wir erhalten allein nur mit der sehr einfachen Bestimmung der Grundkonstitution wertvolle Hinweise über die Grundveranlagung unserer Patienten.

Disposition, Diathese, Iris- und Sklerazeichen geben uns ein noch sehr viel genaueres Bild über die Individualkonstitution unseres Patienten. Die Irisdiagnostik ist dabei eine wertvolle Hilfestellung.

 

 

 

Titelbild: Portraitmaler Pabst Stefan

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